News

Verlängerung der Bewerbungsfrist

Liebe GründerInnen,

in den vergangenen Tagen haben eine Menge Startups ihre Bewerbungen bei unserem Gründerwettbewerb „d-health up“ eingereicht – die Gesundheitswirtschaft ist ein zukunftsträchtiger Wachstumsmarkt mit großen Chancen. Vielen Dank dafür.

Da wegen der Ferien- und Urlaubszeit einige der Startups noch Unterlagen nachreichen möchten, bieten wir hiermit allen – also auch neuen Bewerbern – eine 

Verlängerung der Bewerbungsfrist

bis zum 25. August 2019 an.

Wir möchten noch  möglichst vielen engagierten GründerInnen in diesem teilweise stark regulierten Markt wertvolle Kontakte zu entscheidenden Playern von Krankenkasse über Uniklinik bis Ärztebank ermöglichen. 

Bitte reicht Eure Bewerbung und/oder Unterlagen auf über das Kontaktformular auf unserer Website ein.

Am 5. September legt dann unser Experten-Komitee die Pitch-Teilnehmer der Finalveranstaltung fest. Unmittelbar danach werden alle Bewerber informiert.

Viel Erfolg!

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News vom 29.03.2019

Interview Thorsten Breitkopf mit Joachim Poetsch und Rolf Fellmann anlässlich der Auftaktveranstaltung d-health start

Thorsten Breitkopf: Herr Poetsch, Herr Fellmann, in ihren Funktionen als jeweilige Vorstände für MED+ und AngelEngine, was sind die Hauptbewegründe die zuvor erwähnte Veranstaltung d-health start zu initiieren und den anschließenden Wettbewerb d-health up auszurufen?

Joachim Poetsch: Im Rahmen unsere Netzwerktätigkeit ist es mir ein persönliches Anliegen den Standort Düsseldorf für Unternehmen in der Gesundheitswirtschaft zu stärken.

Rolf Fellmann: Das sehe ich genauso, in meiner Tätigkeit als Business Angel und Investor kommt hinzu, dass wir in der Vergangenheit häufig mit innovativen Ideen konfrontiert sind, die nicht unbedingt ihren Ursprung in Düsseldorf haben. Genau das wollen wir verbessern!


Was heißt das konkret?

Joachim Poetsch: MED+ bietet das Netzwerk aus etablierten Unternehmen, den Vertretern der Kostenträger und der Politik. Dieses Netzwerk wollen wir, als Forumsgedanken, jungen Unternehmern zur Verfügung stellen, um ihnen Marktchancen aufzuzeigen, und ihnen ggf. einen Markteintritt zu erleichtern.


Warum ist das so wichtig?

Rolf Fellmann: Sehr häufig ist Know-how Transfer von etablierten Unternehmern und anderen Experten in Richtung junger Gründer wichtiger als eine Geldspritze. Das bekommt man über eine Veranstaltung alleine nicht hin, dazu benötigt es eines Forums.


Aber, d-health start ist doch eine Veranstaltung, richtig?

Rolf Fellmann: Absolut richtig! Wir freuen uns, im Rahmen der mittlerweile sehr gut etablierten START UP WOCHE DÜSSELDORF, eine gemeinsame Auftaktveranstaltung mit unseren Freunden, Partnern und Sponsoren durchzuführen. Diese dient dazu, alle Beteiligten zum Umfang der Gesundheitswirtschaft zu informieren. Darüber hinaus haben wir einen tollen Use Case eines Düsseldorfer Start-ups, der Firma CUREosity, die seit Monaten einen sehr erfolgreichen Prototypen bei einem der MED+ Mitglieder, der St. Mauritius-Klink, betreiben. Neben einem äußerst innovativen Therapieansatz steht dieses als Beispiel für die notwendige Zusammenarbeit von jungen, dynamischen Gründern, der Wissenschaft und einem etablierten Leistungserbringer.


Dem entnehme ich, dass auf diese Art und Weise auch innovative Technologie und neue Ansätze in etablierte Unternehmen getragen wird, ist das so?

Joachim Poetsch: Ja, aber das ist leider noch viel zu selten der Fall. Bei der Beratung meiner Mandanten steht immer wieder die Frage im Vordergrund wie die Finanzierung innovativer Technik überhaupt bewerkstelligt werden kann? Deswegen freue ich mich besonders darüber, dass bei d-health start Vertreter sowohl der etablierten Leistungserbringerseite, als auch der Kostenträger und der Politik im Schulterschluss Impulse geben werden, wie dieses Problem zukünftig gelöst werden kann. Eine engere Verzahnung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Finanzierung und Finanzierbarkeit zur Verbesserung aller, dafür wollen wir stehen.


Sie loben jetzt einen Wettbewerb, d-health up, aus, der auf der Veranstaltung am 9. April angekündigt wird. Soll das bereits die Probe aufs Exempel sein?

Rolf Fellmann: Richtig. Unser Anspruch ist es, 1. Düsseldorf als Gründungsstandort für Start-ups in der Gesundheitswirtschaft zu profilieren, weil das hierfür erforderliche Ökosystem vorhanden ist, und 2. über unser Netzwerk von Beginn an Schnittstellenproblematiken zu minimieren.

Joachim Poetsch: Wir sind davon überzeugt, dass wir Start-ups dieses Mehr bieten können. Dieses zeigt die Zusammensetzung unserer Sponsoren, die alle Facetten der Gesundheitswirtschaft repräsentieren, und auch das Engagement unserer Partner, die eine professionelle Begleitung und Unterstützung bis hin zum Coaching von Wettbewerbsteilnehmern gewährleisten. An dieser Stelle, und das kann ich sicherlich auch im Namen von Rolf Fellmann sagen, möchten wir uns bei all unseren Sponsoren und Unterstützern ganz herzlich bedanken.

Ich danke für das Gespräch und wünsche Ihnen allen für d-health start und d-health up viele Erfolg.